Damit war zu rechnen: Bereits in einer der letzten Sitzungen des Stadtentwicklungsausschusses fragte der Abge, - äh, Ratsherr Dieter S. - wir kennen ihn alle als "Mister 151Stimmen" oder "das rechte Stimmband des Herrn" - in seiner Eigenschaft als Spill´sches Sprachrohr nach, warum sich die Bürgerprojektgruppe Steinbüchel nicht um "fehlende" Fußgängerampeln an anderen Meckenheimer Straßen kümmert. Blitzschnell lenkte sein Parteifreund und Kollege Joachim K. gegen.
"So geht das nicht!", erwiderte jener, den man sonst eher als stillen und gefügigen Handlanger seiner Herren kennt. Was denn wohl wäre, wenn nunmehr die Bewohner aus anderen bewohnten Gebieten Meckenheims ihre Lehren aus solchen Fragen zögen und ebenfalls aufmupften? Nicht aushaltbar, wenn plötzlich an allen nur denkbaren Stellen plötzlich Bürgerprojektgruppen auftauchten und irgendwelche Forderungen stellten!
Das verstand beider Vordenker. Und dachte. Nach!
Was passiert wohl, wenn nun jäh der "Steinbüchlerismus" um sich greift?"
Die Alt-Merler, die Lüftelberger, die Ersdorfer, ja, vielleicht sogar die Alt-Meckenheimer irgendwelche in "seinen" Augen unsinnige Ansprüche anmelden sollten?
Nicht auszudenken!
Kurz überlegt, noch kürzer mit seinem Adlatus beraten. Und ? Es gibt nur eine Lösung: Wehret den Anfängen!
Der antisteinbüchlerististische Schutzwall muß her! Aber sofort!
"Nein, wir bauen keine Mauern. Es handelt sich lediglich um einen Schutzwall vor bösartigen Umtrieben aus dem Steinbüchel!"
*
Und auch hier ein PS: In ihrer grenzenlosen Borniertheit glaubten manche Ratsvertreter, dass man sich mit diesem "Schutzwall" kurzerhand gleich der BfM entledigt habe. Ohne dabei zu beachten, dass zwar einige Mitglieder der Steinbücheler Bürgerprojektgruppe ebenfalls Mitglied bei den "Bürger für Meckenheim" sind. Das aber die Bürgerprojektgruppe ebenso Mitglieder aus den Parteien CDU, SPD und FDP hat. Dem Vernehmen nach soll dort sogar bereits einmal ein UWG-Mitglied gesichtet worden sein! Obwohl dort, also in der UWG, satzungsgemäß der Besuch dieser Gruppe mit dem sofortigen Partei-Ausschluß bestraft (oder heißt es in dem Falle "belohnt"???) werden kann!
Ebenso vergaß man, dass BfM nicht Bürger für Merl heißt, sondern Bürger für Meckenheim. Aber das werden die "glaubenden" Ratsvertreter möglicherweise erst nach der nächsten Kommunalwahl begreifen!
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Dienstag, 12. November 2013
Na, passt doch!
PS: Es ist übrigens lediglich ein Gerücht, dass es dem Wirtschaftsförderer der Stadt Meckenheim gelungen ist, für die Ansiedlung in den leerstehenden Räumen des ehemaligen Schlecker-Ladenlokals in der Herold-Passage einen Reifen- und Felgenhändler zu gewinnen. Zwar rechnet man damit, dass die Verkaufzahlen dort in Zukunft durchaus beständig und gut sein könnten, - allerdings eher nachts. Und dann wäre der Laden geschlossen.
Nazi-Literatur?
Einmal unter uns gesagt:
Jeden Monat findet auf der (städtischen?) Parkpalette neben dem großen Supermarkt ein Trödelmarkt statt. Hin und wieder stört mich zwar die angebotene Neuware, aber eigentlich stimmt die Mischung dort: Viel Gebrauchtes, viel Sammelnswertes. Insofern durchaus ein netter kleiner Markt, auf dem ich als Sammler von allen möglichen Dingen immer wieder fündig werde. So weit - so gut.
Zwischenduch allerdings könnte ich manchmal reichlich wütend werden. So, wie am vergangenen Sonntag. Auf einem Tisch in der dritten Reihe von unten wurden alle möglich Nazi-Devotionalien angeboten, unter anderem ""Mein Kampf" von Adolf Hitler, aber auch alte SS-Ausweise und Papiere sowie diverse andere Hakenkreuz-Literatur und Uniformteile.
Nun unterliegt der Handel mit diesen Dingen, zumindest in Deutschland, relativ strengen Auflagen, die auf einem Trödelmarkt gewiß nicht gegeben sind. Darum hat diese Ware auf Trödelmärkten nichts zu suchen! In anderen Städten geht das Ordnungsamt unter anderem deswegen morgens in Zivil eine Runde über den Markt und wirft einen Blick auf die feilgebotenen Dinge. Nicht so dagegen in Meckenheim. Scheinbar jedenfalls. Denn während in anderen Städten Verkäufer mit Nazi-Devotonalien ihren Schrott schneller wieder abgebaut haben müssen, als sie selbst gucken können - und zwar unter Bewachung des Ordnungsaußendienstes - fand sich dieser Verkäufer vier Stunden später weiterhin dort. Und einiges seiner Ware lag immer noch auf dem Tisch, der Rest - war verkauft!
Jetzt mag man mir, vielleicht sogar zu Recht, entgegnen, dass das Ordnungsamt ja nicht immer und überall hinsehen kann. Gerade an einem Sonntag. Ist ja möglich. Ich allerdings bin der Meinung, wenn die Herrschaften Samstags nacht gegen 23 Uhr durch die Straßen fahren können, um Parksünder aufzuschreiben - oder auch an Wochentagen über die Friedhofsparkplätze für die gleiche Tätigkeit - dann ist es nicht zu viel verlangt, wenn sie auf einem Trödelmarkt am Sonntag eine kurze Runde drehen. Oder?
*
PS: In der Nacht zum Sonntag jährte sich übrigens zum 75. Mal die Reichsprogromnacht.
*
PPS: Bei dem in der ersten Reihe von oben angebotenenen Jagdgewehr mit Zielfernrohr habe ich mich hoffentlich verguckt und es handelte sich nur um ein unbrauchbares "Schau-Gewehr" für die Wand. Als ich jedenfalls einige Minuten später dort vorbei kam, lag es nicht mehr auf dem Tisch und die Verkäuferin behauptete steif und fest, sie habe niemals ein Gewehr angeboten!
Jeden Monat findet auf der (städtischen?) Parkpalette neben dem großen Supermarkt ein Trödelmarkt statt. Hin und wieder stört mich zwar die angebotene Neuware, aber eigentlich stimmt die Mischung dort: Viel Gebrauchtes, viel Sammelnswertes. Insofern durchaus ein netter kleiner Markt, auf dem ich als Sammler von allen möglichen Dingen immer wieder fündig werde. So weit - so gut.
Zwischenduch allerdings könnte ich manchmal reichlich wütend werden. So, wie am vergangenen Sonntag. Auf einem Tisch in der dritten Reihe von unten wurden alle möglich Nazi-Devotionalien angeboten, unter anderem ""Mein Kampf" von Adolf Hitler, aber auch alte SS-Ausweise und Papiere sowie diverse andere Hakenkreuz-Literatur und Uniformteile.
Nun unterliegt der Handel mit diesen Dingen, zumindest in Deutschland, relativ strengen Auflagen, die auf einem Trödelmarkt gewiß nicht gegeben sind. Darum hat diese Ware auf Trödelmärkten nichts zu suchen! In anderen Städten geht das Ordnungsamt unter anderem deswegen morgens in Zivil eine Runde über den Markt und wirft einen Blick auf die feilgebotenen Dinge. Nicht so dagegen in Meckenheim. Scheinbar jedenfalls. Denn während in anderen Städten Verkäufer mit Nazi-Devotonalien ihren Schrott schneller wieder abgebaut haben müssen, als sie selbst gucken können - und zwar unter Bewachung des Ordnungsaußendienstes - fand sich dieser Verkäufer vier Stunden später weiterhin dort. Und einiges seiner Ware lag immer noch auf dem Tisch, der Rest - war verkauft!
Jetzt mag man mir, vielleicht sogar zu Recht, entgegnen, dass das Ordnungsamt ja nicht immer und überall hinsehen kann. Gerade an einem Sonntag. Ist ja möglich. Ich allerdings bin der Meinung, wenn die Herrschaften Samstags nacht gegen 23 Uhr durch die Straßen fahren können, um Parksünder aufzuschreiben - oder auch an Wochentagen über die Friedhofsparkplätze für die gleiche Tätigkeit - dann ist es nicht zu viel verlangt, wenn sie auf einem Trödelmarkt am Sonntag eine kurze Runde drehen. Oder?
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PS: In der Nacht zum Sonntag jährte sich übrigens zum 75. Mal die Reichsprogromnacht.
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PPS: Bei dem in der ersten Reihe von oben angebotenenen Jagdgewehr mit Zielfernrohr habe ich mich hoffentlich verguckt und es handelte sich nur um ein unbrauchbares "Schau-Gewehr" für die Wand. Als ich jedenfalls einige Minuten später dort vorbei kam, lag es nicht mehr auf dem Tisch und die Verkäuferin behauptete steif und fest, sie habe niemals ein Gewehr angeboten!
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Wen interessieren schon die Anwohner?
Parkplätze?
Brauchen die Anwohner nicht!
Notarzt oder Krankenwagen?
Haben an Haus Baden nichts zu suchen.
Nach diesem Motto scheint man bei der Anlage der kleinen Übergangsbaustelle an der Mittelstraße verfahren zu sein.
Denn obwohl die Mittelstraße halbseitig genügend Platz bietet, wurden für die Baufirma kurzerhand die Anwohnerparkplätze okkupiert. Nach Auskunft des ausführendenen Unternehmens wurde die Parkplätze von der Stadt als Lagerplatz zugewiesen.
Und Krankenwagenfahrer oder Notarzt? Können ruhig ein paar Meter laufen!
Aber das hat durchaus Tradition und System. Schließlich interessiert es - am anderen Ende der Mittelstraße - niemanden im Rathaus, dass die Anwohner des Schlehenweges seinerzeit für die Anlage des Parkplatzes und seinen Ausbau kräftig zur Kasse gebeten wurden. Und jetzt immer wieder von "Fremdfahrzeugen" zugeparkt sind.
Dabei wäre die Lösung einfach:
Es gibt Schilder. Es wäre sehr verwunderlich, wenn davon im städtischen Bauhof keines herumstehen würde.
Möglicherweise jedoch, und nun kommen wir einmal mehr zur "Verschwörungstheorie": Es interessiert niemanden, weil die städtischen Verkehrsplaner ausgemacht haben, dass im Schlehenweg einige Mitglieder und Förderer der "Nicht-Mehrheits-Partei" wohnen.
Kneipengelaber?
Manchmal finde ich hochinteressant, was ich zu hören bekomme, wenn ich meine Ohren kräftig aufsperre. So wehte mir kürzlich in den Gehörgang:
(Zitat)
"Es ist egal, wer hier unter uns Bürgermeister ist. Ohne uns, oder gegen uns kann sowieso keiner irgendetwas durchsetzen."
(Zitat-Ende)
Nun könnte ich dies als dummes "Kneipengelaber" nach dem siebten Kölsch abtun.
Zumal ich eindeutig festhalten kann, dass jener, aus dessen Munde diese Worte kamen, mit absoluter Sicherheit keinerlei Mandat in Meckenheim hat. Und er trank nur Kaffee.
Ich tue es deswegen nicht ab, weil wenig später aus dem gleichen Mund der Satz kam:
(Zitat)
"Wir sind schon mal jemand auf vollkommen legale, demokratische und elegante Art losgeworden!"
(Zitat-Ende)
Es folgten weitere "starke" Sprüche darüber, wen oder was oder warum und wie man alles mögliche "im Sack" habe.
Am Ende hinterließ mich alles ziemlich ratlos. Ich finde "Verschwörungstheorien" ziemlich doof. (Wenn auch manchmal ganz spaßig!) Trotzdem frage ich mich, wie weit die Verkrustungen und Verästelungen in unserer Stadt reichen.
Klar ist:
Es gibt ein "ererbtes Gewohnheitsrecht".
Der Bürgermeisterstuhl gehört der Unon.
Die Ratsmehrheit gehört der Union.
Basta.
Daran wird sich nichts ändern. So lange jedenfalls, wie sich die anderen Parteien gegeneinander ausspielen. Lassen. Bisher jedenfalls ist es so, dass weder SPD noch BfM kapieren (wollen?), dass ihr "politischer Gegner" nicht der jeweils andere ist, sondern die "Erbrechtspartei". Es stünde beiden gut zu Gesicht, wenn sie untereinander nach Gemeinsamkeiten suchten. Und diese Gemeinsamkeiten nutzten.
FDP und Grüne sind - zumindest hier in Meckenheim - reine Abo-Parteien. "Die ham´mer imma gewählt. Das bleibt so." Zusammen mit der UWG dienen sie lediglich als Mehrheitsbeschaffer für die Union.
____________________________________________________________________________
An dieser Stelle möchte ich festhalten:
Ich bin kein Mitglied der SPD!
Ich bin kein Mitglied der BfM!
Und knapp drei Monate vorher weiß ich nicht, für welchen Kandiaten, ob Frau Dr. Kuchta oder Herrn Diefenbach, ich bei der BM-Wahl im Januar stimmen werde.
Allenfalls kann ich momentan sagen, für wen ich nicht stimmen werde! Ich werde keinesfalls für jenen mein Kreuzchen hinterlassen, den 52,4 % der Wähler, bzw mehr als 75 Prozent der wahlberechtigten Meckenheimer Bürger bereits bei der letzten Wahl nicht haben wollten!
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(Zitat)
"Es ist egal, wer hier unter uns Bürgermeister ist. Ohne uns, oder gegen uns kann sowieso keiner irgendetwas durchsetzen."
(Zitat-Ende)
Nun könnte ich dies als dummes "Kneipengelaber" nach dem siebten Kölsch abtun.
Zumal ich eindeutig festhalten kann, dass jener, aus dessen Munde diese Worte kamen, mit absoluter Sicherheit keinerlei Mandat in Meckenheim hat. Und er trank nur Kaffee.
Ich tue es deswegen nicht ab, weil wenig später aus dem gleichen Mund der Satz kam:
(Zitat)
"Wir sind schon mal jemand auf vollkommen legale, demokratische und elegante Art losgeworden!"
(Zitat-Ende)
Es folgten weitere "starke" Sprüche darüber, wen oder was oder warum und wie man alles mögliche "im Sack" habe.
Am Ende hinterließ mich alles ziemlich ratlos. Ich finde "Verschwörungstheorien" ziemlich doof. (Wenn auch manchmal ganz spaßig!) Trotzdem frage ich mich, wie weit die Verkrustungen und Verästelungen in unserer Stadt reichen.
Klar ist:
Es gibt ein "ererbtes Gewohnheitsrecht".
Der Bürgermeisterstuhl gehört der Unon.
Die Ratsmehrheit gehört der Union.
Basta.
Daran wird sich nichts ändern. So lange jedenfalls, wie sich die anderen Parteien gegeneinander ausspielen. Lassen. Bisher jedenfalls ist es so, dass weder SPD noch BfM kapieren (wollen?), dass ihr "politischer Gegner" nicht der jeweils andere ist, sondern die "Erbrechtspartei". Es stünde beiden gut zu Gesicht, wenn sie untereinander nach Gemeinsamkeiten suchten. Und diese Gemeinsamkeiten nutzten.
FDP und Grüne sind - zumindest hier in Meckenheim - reine Abo-Parteien. "Die ham´mer imma gewählt. Das bleibt so." Zusammen mit der UWG dienen sie lediglich als Mehrheitsbeschaffer für die Union.
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An dieser Stelle möchte ich festhalten:
Ich bin kein Mitglied der SPD!
Ich bin kein Mitglied der BfM!
Und knapp drei Monate vorher weiß ich nicht, für welchen Kandiaten, ob Frau Dr. Kuchta oder Herrn Diefenbach, ich bei der BM-Wahl im Januar stimmen werde.
Allenfalls kann ich momentan sagen, für wen ich nicht stimmen werde! Ich werde keinesfalls für jenen mein Kreuzchen hinterlassen, den 52,4 % der Wähler, bzw mehr als 75 Prozent der wahlberechtigten Meckenheimer Bürger bereits bei der letzten Wahl nicht haben wollten!
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Donnerstag, 24. Oktober 2013
Ein Gedicht
Das nun folgende Gedicht
(angelehnt an ein Zitat nach Gertrude Stein)
widme ich den Damen und Herren des Ordnungsaußendienstes der Stadt Meckenheim:
Eine Feuerwehrzufahrt
ist eine Feuerwehrzufahrt
ist eine Feuerwehrzufahrt
ist eine Feuerwehrzufahrt
ist eine Feuerwehrzufahrt
und
bleibt eine Feuerwehrzufahrt...
Sogar dann, wenn der dort stehende Wagen
dem Bürgermeister gehören sollte!
B.L.
*
(angelehnt an ein Zitat nach Gertrude Stein)
widme ich den Damen und Herren des Ordnungsaußendienstes der Stadt Meckenheim:
Eine Feuerwehrzufahrt
ist eine Feuerwehrzufahrt
ist eine Feuerwehrzufahrt
ist eine Feuerwehrzufahrt
ist eine Feuerwehrzufahrt
und
bleibt eine Feuerwehrzufahrt...
Sogar dann, wenn der dort stehende Wagen
dem Bürgermeister gehören sollte!
B.L.
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Dienstag, 22. Oktober 2013
Befürchtungen
Mit 18 Prozent, also knapp einem Fünftel, bezifferte dieser Tage der Geschäftsführer eines Meckenheimer Supermarktes den Umsatzrückgang seines Ladens seitdem der EDEKA auf dem Steinbüchel eröffnet hat. Um sofort eine Befürchtung nachzuschieben: Es wird einschneidender, wenn ALDI fertiggestellt ist.
Auch wenn mich mancher Leser wieder, wie unlängst h i e r, als "unfreundlich" oder gar "prollig" bezeichnet: Mein Mitleid hält sich in reichlich engen Grenzen.
Hierfür gibt es zwei Gründe:
Einerseits komme ich - wenn ich in Merl bin - fast täglich am EDEKA vorbei. In der Regel sehe ich frohe Kunden-Gesichter. Ob es "datt Ömmaken" mit dem Rollator ist, die junge Mutter mit Kinderwagen oder der Handwerker, der sich schnell auf dem Heimweg sein Fertiggericht und zwei Flaschen Bier kauft. Dagegen konnte ich vorher - ebenfalls fast täglich - zumindest die Oma´s und die jungen Mütter auf der Promenade oder in den Plantagen treffen.
Andererseits frage ich mich bereits seit Jahren: Warum - um allen Umsatzes wegen - hat dieser Geschäftsführer des Supermarktes nicht kreative Lösungen gesucht um die Grund- bzw Nahversorgung der Merler zu sichern? Die Herold-Passage hatte genügend Platz, um beispielsweise ein "Shop-System" anzubieten. Bei jetzt 18 Prozent, möglicherweise sogar 25 % Einbußen nach Fertigstellung des ALDI, hätte sich solch ein System allemal bezahlt gemacht.
Noch mehr übrigens bin ich darauf gespannt, wie laut der Aufschrei dieses Herrn ist, wenn demnächst in den Räumlichkeiten des ehemaligen Baumarktes -also in seiner direkten fußläufigen Nachbarschaft - der NETTO eine große Filiale eröffnet. Ob er beim Sozialamt ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen muß?
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Auch wenn mich mancher Leser wieder, wie unlängst h i e r, als "unfreundlich" oder gar "prollig" bezeichnet: Mein Mitleid hält sich in reichlich engen Grenzen.
Hierfür gibt es zwei Gründe:
Einerseits komme ich - wenn ich in Merl bin - fast täglich am EDEKA vorbei. In der Regel sehe ich frohe Kunden-Gesichter. Ob es "datt Ömmaken" mit dem Rollator ist, die junge Mutter mit Kinderwagen oder der Handwerker, der sich schnell auf dem Heimweg sein Fertiggericht und zwei Flaschen Bier kauft. Dagegen konnte ich vorher - ebenfalls fast täglich - zumindest die Oma´s und die jungen Mütter auf der Promenade oder in den Plantagen treffen.
Andererseits frage ich mich bereits seit Jahren: Warum - um allen Umsatzes wegen - hat dieser Geschäftsführer des Supermarktes nicht kreative Lösungen gesucht um die Grund- bzw Nahversorgung der Merler zu sichern? Die Herold-Passage hatte genügend Platz, um beispielsweise ein "Shop-System" anzubieten. Bei jetzt 18 Prozent, möglicherweise sogar 25 % Einbußen nach Fertigstellung des ALDI, hätte sich solch ein System allemal bezahlt gemacht.
Noch mehr übrigens bin ich darauf gespannt, wie laut der Aufschrei dieses Herrn ist, wenn demnächst in den Räumlichkeiten des ehemaligen Baumarktes -also in seiner direkten fußläufigen Nachbarschaft - der NETTO eine große Filiale eröffnet. Ob er beim Sozialamt ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt beantragen muß?
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