..fragt man sich in den letzten Wochen nahezu täglich!
Es vergeht beinahe kein Tag, an dem der derzeitige Noch-Bürgermeister nicht sein Gesicht in irgendeine printmediale Kamera reckt und geradezu Wichtiges zu verkünden hat.
Ob Parkplätze, ob Fahrpläne, ob Betonwände, Spatenstiche oder Ausstellungen: Der Herr Bürgermeister hat immer eine Meinung beizusteuern.
Und nicht wenige sind es, die sich fragen: Wird er denn als "Grüß-August" bezahlt?
Immerhin reichlich über 7000 Euro monalich. Nicht, dass man es ihm nicht gönnen täte, aber wann findet der gute Mann die Zeit, sich um seine Amtsgeschäfte zu kümmern?
Wofür sind wohl die Stellvertreter, Ortsbürgermeister oder Bezirksvorsteher da?
Und das fragen sich mittlerweile auch einige Parteifreunde!
Schließlich, und das muss man durchaus feststellen: Zeitlich scheint der Herr Bürgermeister momentan bereits damit überfordert zu sein, sich mit der Straßenverkehrsordnung auseinanderzusetzen. (LESEN) Oder mit dem § 24 der NRW-Gemeindeordnung! (Ebenfalls: LESEN!)
(B.Lispel)
Mittwoch, 10. Juli 2013
Mittwoch, 19. Juni 2013
Freitag, 7. Juni 2013
Der Stein des Anstosses!
****Eilige Sondermeldung des
Buschfunks****Spektakuläre Entwicklung auf dem Steinhügel ****
Sensationelle sport-archäologische Funde **** Stadt Meckenheim
verhängt sofortigen Baustopp****Eilige Sondermeldung des
Buschfunks****
___________________________________
Aufmerksamen Beobachtern wird es
bereits aufgefallen sein: Seit dem heutigen Freitag, 16.47 Uhr, steht
alles still auf der Baustelle am Steinhügel. Das ehemalige
Sportplatzgelände, auf dem ein EDEKA sowie ein ALDI-Markt entstehen
sollen, wird von mehreren Polizeistreifen gesichert und ist nicht
mehr zugänglich. Erste Vermutungen jedoch, nach denen es hieß, dort
sei eine Weltkriegsbombe gefunden worden, erwiesen sich als
vollkommen haltlos. Es besteht keinerlei Gefahr für die Bürger und Anwohner!
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| Die Bagger auf dem Steinhügel stehen still, weil ein sofortiger Baustopp durch die Stadt verfügt wurde! |
Dem Meckenheimer Buschfunk gelang es, in
einer einzigartigen investigativ-investorischen Aktion die
Hintergründe des momentanen Stillstands aufzudecken!
Gegen Mittag, genau gesagt: Um 11.36
Uhr, entdeckte der mit Ausschachtungsarbeiten beschäftigte Arbeiter
Josef „Jupp“ in einer durch seinen Kollegen Karl „Kalle“
Wiersching mit dem Radlader ausgehobenen Mulde einen Stein.
„An diese Stelle gehört kein
Stein!“, dachte er sich noch. Und stieg sofort dorthin, um sich
diese Entdeckung etwas näher anzusehen. Er rief Kalle hinzu, und
beide beratschlagten auf eine Zigarettenlänge, was zu
tun sei. Dies sah der Vorarbeiter Hubertus „Bert“ Knoten. Um die
beiden wieder zum arbeiten zu bringen, ging er dort hin, sah
ebenfalls den Stein und beim ersten Anblick lief es ihm schon kalt
den Rücken herunter. Hatte er doch erst kürzlich gelesen, dass
Fußball weder eine englische, noch, wie es manchmal behauptet wird,
eine peruanische Erfindung ist. Sondern, dass eine Art „Fußball“
bereits um 70 v. Chr. von den Eburonen unter den Königen Ambiorix
und Catuvolcus im Gebiet zwischen dem heutigen Belgien und dem Rhein
gespielt wurde.
Hubertus Knoten zögerte keine Sekunde,
ließ sofort die Arbeiter aus der Mulde steigen, griff sich das Handy
und rief den bekannten Sportarchäologen Professor Dr. Ralf
Angel-Kurmann an, der bekanntermaßen als Europas Koryphäe auf
diesem Gebiet gilt.
Angel-Kurmann, der sich zurzeit in
Dortmund beratend für den DFB beim Aufbau eines Fußballmuseums
aufhielt, setzte sich sofort in ein Taxi und raste den Weg nach
Meckenheim. Ein Blick genügte: Der gefundene Stein ist „Der STEIN
des Anstosses“. Ausgehend von diesem Stein wurden in der
vorchristlichen Zeit die Spiele begonnen!
![]() | |
| Der Stein des Anstoßes: Hiermit wurden in vorchristlicher Zeit die "Fußballspiele" der Eburonen eröffnet! |
Von nun an galt es keine weiteren Verzögerungen mehr zu riskieren. Ein Anruf beim derzeitigen Bürgermeister, - der ja ebenfalls als sachkundiger Fußball-Fan bekannt ist – und die Bauarbeiten wurden sofort per einstweiliger Anordnung gestoppt. Das Gelände wird derzeit großräumig bewacht, damit für den Stein keine Gefahr besteht, wurde unter die zukünftige Decke ein Netz gezogen.
Angeblich plant der für seine
innovativen Ideen (man bedenke nur den Fachdienst für
Seniorenfitness oder die Aktion: „BÜRGER, bepflanzt die Straße“)
bekannte Bürgermeister bereits jetzt. eine neue Ruhmeshalle für den
Fußball einzurichten, dafür ließe sich die angefangene Halle
nutzen.
![]() |
| Das Gelände ist großräumig gesichert! |
Der Meckenheimer Buschfunk wird auch weiterhin investigativ-investorisch tätig sein, um in den nächsten Tagen mehr Informationen für die Bürger bereitzuhalten!
Berthold Lispel
_______________________________
****Eilige Sondermeldung des Buschfunks****Spektakuläre Entwicklung auf dem Steinhügel **** Sensationelle sport-archäologische Funde **** Stadt Meckenheim verhängt sofortigen Baustopp****Eilige Sondermeldung des Buschfunks***
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****Eilige Sondermeldung des Buschfunks****Spektakuläre Entwicklung auf dem Steinhügel **** Sensationelle sport-archäologische Funde **** Stadt Meckenheim verhängt sofortigen Baustopp****Eilige Sondermeldung des Buschfunks***
Donnerstag, 6. Juni 2013
Vorbildlich!
Stadt Meckenheim sucht Vorleser
Diese einmalige Aktion aus dem Rathaus der Stadt Meckenheim dürfte Vorbildcharakter für die ganze Republik haben: Da sich herausgestellt hat, dass manche Ratsmitglieder ebenso wie einige führende Verwaltungsfachleute im Rathaus nicht wirklich des Lesens und Schreibens kundig sind, werden dringend Vorleser gesucht!
Aufgefallen war das Manko zuletzt während einer Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses, in welcher über den Antrag diskutiert werden sollte, die Fußgänger-Ampel (auch: Lichtzeichenanlage) in der Mittelstraße wegen der möglichen Gefährdung für Passanten dringend wieder in Betrieb zu nehmen. Eines der Ratsmitglieder hatte damit argumentiert, dass schließlich dank großzügigem Sponsoring für Infrastruktur eines der auf dem Steinbüchel bauenden Nahversorgers Geld vorhanden sei.
Nun gab es die Wortmeldung eines hochrangigen Verwaltungsfachmannes dazu, der als erstes behauptete, dass eine Ampel dort überhaupt nicht zulässig sei. Hernach gab er zum Besten, dass eine Ampelanlage an dieser Stelle auch nicht in Planung sei.
Unkommentiert blieben diese Aussagen von dem hochrangigsten aller Verwaltungsvertreter, der ebenfalls in der Ausschuss-Sitzung anwesend war.
Dabei hätten des Lesens kundigeVerwaltungs- und Ratsmitglieder durchaus feststellen können: Das stimmt nicht!
Denn die Aufstellung von Ampeln (auch= Lichtzeichenanlagen) wird u.a. in §45 STVO so geregelt:
(Zitat) (1c) Die Straßenverkehrsbehörden ordnen ferner innerhalb geschlossener Ortschaften, insbesondere in Wohngebieten und Gebieten mit hoher Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte sowie hohem Querungsbedarf, Tempo 30-Zonen im Einvernehmen mit der Gemeinde an. Die Zonen-Anordnung darf sich weder auf Straßen des überörtlichen Verkehrs (Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) noch auf weitere Vorfahrtstraßen (Zeichen 306) erstrecken. Sie darf nur Straßen ohne Lichtzeichen geregelte Kreuzungen oder Einmündungen, Fahrstreifenbegrenzungen (Zeichen 295), Leitlinien (Zeichen 340) und benutzungspflichtige Radwege (Zeichen 237, 240, 241 oder Zeichen 295 in Verbindung mit Zeichen 237) umfassen. An Kreuzungen und Einmündungen innerhalb der Zone muss grundsätzlich die Vorfahrtregel nach § 8 Absatz 1 Satz 1 („rechts vor links“) gelten. Abweichend von Satz 3 bleiben vor dem 1. November 2000 angeordnete Tempo 30-Zonen mit Lichtzeichenanlagen zum Schutz der Fußgänger zulässig.
Aber, warum so viel lesen, wenn es doch einfacher ist, Behauptungen aufzustellen, nicht wahr, Herr W.? Schließlich sind Sie der Fachmann, die Bürger haben Ihnen gefälligst zu glauben!
Interessant sind auch die Rechenkünste des Herrn S. von der Partei mit dem dicken "C":
Die Ampel wurde vor zwanzig Jahren nur widerwillig genehmigt....
Sorry, Herr S., aber: Die Ampel steht bereits seit 1979 dort. Das sind immerhin knappe 34 Jahre!
Und weiter behauptet der Herr S.: Hier laufen sowieso alle bei "Rot" drüber...
Also, mich beispielsweise interessiert jetzt eine belegbare Statistik des Ordnungsamtes darüber, wie viele Knöllchen man an die Fußgänger dort geschrieben hat....
Herr B. von der "F-Partei" bezeichnete alles als "Märchenstunde"
Ob er damit die Beiträge seiner Vorredner meinte?
Den Vogel aber schoss nun der Herr E. von der "S-Partei" ab: (und deswegen ernennen wir ihn einmal kurzerhand zum "Schützenkönig"!!!)
Der Schützenkönig behauptete kurzerhand, eine Ampel bringt keine Verkehrssicherheit!
(Hurra, fort mit allen Ampeln von Mäcker-Heims Straßen)
Kinder lernen in Kindergarten und Schule nach links und rechts zu schauen....
(Zitiert aus dem Bericht des statistischen Bundesamtes: Die Zahl der verunglückten Kinder in Deutschland lag bei 30.676; gegenüber 2010 stieg sie um 7,2 % (28.629)
Die haben alle gelernt nach links und rechts zu schauen............
Und nun der absolute Blatt-, äh, Königsschuss aus den Ausführungen des Herrn E:
Der Apotheker Sch. will die Ampel nur für seine Apotheke!
******
Und all dieses hörte sich der hochrangigste aller Verwaltungsvertreter kommentarlos an.
Aber: Er zog seine Schlüsse!
Und deswegen sucht die Stadt Meckenheim dringendst Vorleser!!!
Freiwillige können sich ab sofort im Rathaus melden!
*
Diese einmalige Aktion aus dem Rathaus der Stadt Meckenheim dürfte Vorbildcharakter für die ganze Republik haben: Da sich herausgestellt hat, dass manche Ratsmitglieder ebenso wie einige führende Verwaltungsfachleute im Rathaus nicht wirklich des Lesens und Schreibens kundig sind, werden dringend Vorleser gesucht!
Aufgefallen war das Manko zuletzt während einer Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses, in welcher über den Antrag diskutiert werden sollte, die Fußgänger-Ampel (auch: Lichtzeichenanlage) in der Mittelstraße wegen der möglichen Gefährdung für Passanten dringend wieder in Betrieb zu nehmen. Eines der Ratsmitglieder hatte damit argumentiert, dass schließlich dank großzügigem Sponsoring für Infrastruktur eines der auf dem Steinbüchel bauenden Nahversorgers Geld vorhanden sei.
Nun gab es die Wortmeldung eines hochrangigen Verwaltungsfachmannes dazu, der als erstes behauptete, dass eine Ampel dort überhaupt nicht zulässig sei. Hernach gab er zum Besten, dass eine Ampelanlage an dieser Stelle auch nicht in Planung sei.
Unkommentiert blieben diese Aussagen von dem hochrangigsten aller Verwaltungsvertreter, der ebenfalls in der Ausschuss-Sitzung anwesend war.
Dabei hätten des Lesens kundigeVerwaltungs- und Ratsmitglieder durchaus feststellen können: Das stimmt nicht!
Denn die Aufstellung von Ampeln (auch= Lichtzeichenanlagen) wird u.a. in §45 STVO so geregelt:
(Zitat) (1c) Die Straßenverkehrsbehörden ordnen ferner innerhalb geschlossener Ortschaften, insbesondere in Wohngebieten und Gebieten mit hoher Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte sowie hohem Querungsbedarf, Tempo 30-Zonen im Einvernehmen mit der Gemeinde an. Die Zonen-Anordnung darf sich weder auf Straßen des überörtlichen Verkehrs (Bundes-, Landes- und Kreisstraßen) noch auf weitere Vorfahrtstraßen (Zeichen 306) erstrecken. Sie darf nur Straßen ohne Lichtzeichen geregelte Kreuzungen oder Einmündungen, Fahrstreifenbegrenzungen (Zeichen 295), Leitlinien (Zeichen 340) und benutzungspflichtige Radwege (Zeichen 237, 240, 241 oder Zeichen 295 in Verbindung mit Zeichen 237) umfassen. An Kreuzungen und Einmündungen innerhalb der Zone muss grundsätzlich die Vorfahrtregel nach § 8 Absatz 1 Satz 1 („rechts vor links“) gelten. Abweichend von Satz 3 bleiben vor dem 1. November 2000 angeordnete Tempo 30-Zonen mit Lichtzeichenanlagen zum Schutz der Fußgänger zulässig.
Aber, warum so viel lesen, wenn es doch einfacher ist, Behauptungen aufzustellen, nicht wahr, Herr W.? Schließlich sind Sie der Fachmann, die Bürger haben Ihnen gefälligst zu glauben!
Interessant sind auch die Rechenkünste des Herrn S. von der Partei mit dem dicken "C":
Die Ampel wurde vor zwanzig Jahren nur widerwillig genehmigt....
Sorry, Herr S., aber: Die Ampel steht bereits seit 1979 dort. Das sind immerhin knappe 34 Jahre!
Und weiter behauptet der Herr S.: Hier laufen sowieso alle bei "Rot" drüber...
Also, mich beispielsweise interessiert jetzt eine belegbare Statistik des Ordnungsamtes darüber, wie viele Knöllchen man an die Fußgänger dort geschrieben hat....
Herr B. von der "F-Partei" bezeichnete alles als "Märchenstunde"
Ob er damit die Beiträge seiner Vorredner meinte?
Den Vogel aber schoss nun der Herr E. von der "S-Partei" ab: (und deswegen ernennen wir ihn einmal kurzerhand zum "Schützenkönig"!!!)
Der Schützenkönig behauptete kurzerhand, eine Ampel bringt keine Verkehrssicherheit!
(Hurra, fort mit allen Ampeln von Mäcker-Heims Straßen)
Kinder lernen in Kindergarten und Schule nach links und rechts zu schauen....
(Zitiert aus dem Bericht des statistischen Bundesamtes: Die Zahl der verunglückten Kinder in Deutschland lag bei 30.676; gegenüber 2010 stieg sie um 7,2 % (28.629)
Die haben alle gelernt nach links und rechts zu schauen............
Und nun der absolute Blatt-, äh, Königsschuss aus den Ausführungen des Herrn E:
Der Apotheker Sch. will die Ampel nur für seine Apotheke!
******
Und all dieses hörte sich der hochrangigste aller Verwaltungsvertreter kommentarlos an.
Aber: Er zog seine Schlüsse!
Und deswegen sucht die Stadt Meckenheim dringendst Vorleser!!!
Freiwillige können sich ab sofort im Rathaus melden!
*
Montag, 20. Mai 2013
Bemerkenswert!
Kürzlich - ein Beitrag tiefer zu lesen - war mir bei einer Fahrt mit dem Wagen und Blick auf das Navi aufgefallen, dass der Niedertorkreisel höher liegt als der Obertorkreisel. Dies weckte den Nachforschergeist des Ehepaars Huch. Und so fuhren sie den Weg nach. In Folge erreichte die Redaktion des Buschfunks dieser exclusive Reisebericht:
Hallo Herr Lispel!
War mit der Ilse inner Hauptstraße. Das war vielleicht spannend! Aber lesen sie selbst.
Soweit unsere ie-Mehl für heute.
Schöne Pfingstgrüße
Ilse & Herrmann
************************
Die Redaktion des Meckenheimer Buschfunks bedankt sich ausdrücklich für diese Mail. Zeigt es doch eines: (Fast) Jedes Navi hat eine andere Meinung. Was sagt Ihres dazu?
Schreiben Sie mir! Gerne auch mit einer Fotodokumentation Ihrer Forschungsreise durch die Hauptstraße. So können wir eine Datensammlung anlegen, um die Hauptstraße vom Niedertorkreisel bis zum Obertorkreisel topographisch genau zu erfassen und gleichzeitig zur Belebung der Innenstadt aktiv beizutragen. Die Einzelhändler in der Hauptstraße sollten sich aufgefordert fühlen, Forschungsreisende durch Reichung von Heiß- oder Kaltgetränken - je nach Wetterlage - eifrig zu unterstützen. So ist dies als ein Beitrag zur nimmermüden Belebung der Hauptstraße zu verstehen!
Sollten zu viele verschiedene Höhenmessungen eingehen und sich am Ende keine eindeutigen Ergebnisse zeigen, könnte man die Stadt mittels eines Bürgerantrags auffordern, ein offizielles Gutachten einzuholen. Dank der großzügigen Spende, die von der Firma Aldi anläßlich des Neubaus im Steinbüchel für den Ausbau der Infrastruktur zu erwarten ist, ist das Geld für solch ein Gutachten vorhanden!
*
Dem Ehepaar Huch möchten wir vom Buschfunk noch für zukünftige Exkursionen mit auf weitere Wege geben:
Bitte rasen Sie nicht mit 30 km/ durch die Hauptstraße. Sie verpassen sonst die schönen Auslagen in den vielen Geschäften!
*
Hallo Herr Lispel!
War mit der Ilse inner Hauptstraße. Das war vielleicht spannend! Aber lesen sie selbst.
Inne Hauptstraße:
„Du,
Herrmann!“
„Was
ist denn, Ilse?“
„Du,
Herrmann, guck mal auf unser Nawie – wie hoch ist das denn?“
„Was
meinst du mit hoch, Ilse? Hängt doch anne Windschutzscheibe...“
„Nee,
Herrmann, ich meine die Höhenmeter – hier im Kreisel.“
„Ach-so,
Ilse. Das Nawie sagt 15 km/h, äh – ich meine 168 Meter.“
„Gut
Herrmann, ganz schön hoch, nicht? Und wo sind wir jetzt?“
„Ilse
– das weißt du doch. Wir kreiseln immer um den Obertorkreisel –
bloß, weil du
die Höhe messen willst. Kann ich jetzt endlich rausfahren?“
„Ja,
Herrmann, von mir aus. – Ach, war das schön – immer so rundherum
und so. Wo
fährst du denn jetzt hin?“
„Jetzt
brausen wir mit 30 Km/h durch die Hauptstraße zum Niedert…“
„Herrmann,
Herrmann! Nicht so schnell! Ich will doch beim Braun die
Schaufenster gucken.
Sagt der doch immer – wir sollen langsam vorbeifahren, damit wir
auch was
sehen.“
„Vorbeifahren
ist
gut! Guck mal, Ilse, die Olle da – wie langsam die da über die
Straße
latscht – und dann auch noch schräge! 30 Km/h – da bist du ja zu
Fuß
schneller.“
„Deshalb
will der Berti die Straße ja langsamer machen, damit du zu Fuß
gehen musst. Du,
Herrmann, ob der Braun unsere Nägel hat? Stand doch neulich in
der Zeitung –
der hat auch Nägel.“
„Ja,
Ilse – aber nicht die langen für unser Nagelbett. Die gibt’s nur
beim Obi. …
So, Ilse, jetzt pass auf – jetzt sind wir am Niedertorkreisel.
Ganz langsam –
und rechts rein – und
links herum. Ilse,
was sagt unser Nawie?“
„Bitte
wenden, Herrmann. Die Tussi im Nawie sagt immer bitte wenden…“
„Ach
Ilse, das hör ich doch auch, aber wie hoch ist das denn hier?
Ich kann nicht
gucken – muss fahren.“
„Du,
Herrmann, das geht immer rauf und runter. Jetzt, jetzt steht die
Anzeige bei
165. Das ist ja niedriger als vorhin!“
„Ja,
Ilse, ist doch völlig normal. Nieder ist immer niedriger als
Ober. Das weiß
sogar der Berti ...“
„Nee,
Herrmann, der hat das doch aber ganz anders gemessen. Der hat
doch den
Obertorkreisel mit 188 und den hier mit 197…“
„Ach,
Ilse – ist doch ganz einfach. Da hat der Berti wohl mit seinem
Nawie auf dem
Rübenlaster gesessen – der ist so hoch.“
„Und
wenn der da runterfällt? Was dann Herrmann?“
„Och
Ilse, du fragst aber auch Sachen! Macht doch nichts. Dann müssen
wir halt
früher wählen!“
Schöne Pfingstgrüße
Ilse & Herrmann
************************
Die Redaktion des Meckenheimer Buschfunks bedankt sich ausdrücklich für diese Mail. Zeigt es doch eines: (Fast) Jedes Navi hat eine andere Meinung. Was sagt Ihres dazu?
Schreiben Sie mir! Gerne auch mit einer Fotodokumentation Ihrer Forschungsreise durch die Hauptstraße. So können wir eine Datensammlung anlegen, um die Hauptstraße vom Niedertorkreisel bis zum Obertorkreisel topographisch genau zu erfassen und gleichzeitig zur Belebung der Innenstadt aktiv beizutragen. Die Einzelhändler in der Hauptstraße sollten sich aufgefordert fühlen, Forschungsreisende durch Reichung von Heiß- oder Kaltgetränken - je nach Wetterlage - eifrig zu unterstützen. So ist dies als ein Beitrag zur nimmermüden Belebung der Hauptstraße zu verstehen!
Sollten zu viele verschiedene Höhenmessungen eingehen und sich am Ende keine eindeutigen Ergebnisse zeigen, könnte man die Stadt mittels eines Bürgerantrags auffordern, ein offizielles Gutachten einzuholen. Dank der großzügigen Spende, die von der Firma Aldi anläßlich des Neubaus im Steinbüchel für den Ausbau der Infrastruktur zu erwarten ist, ist das Geld für solch ein Gutachten vorhanden!
*
Dem Ehepaar Huch möchten wir vom Buschfunk noch für zukünftige Exkursionen mit auf weitere Wege geben:
Bitte rasen Sie nicht mit 30 km/ durch die Hauptstraße. Sie verpassen sonst die schönen Auslagen in den vielen Geschäften!
*
Donnerstag, 16. Mai 2013
Kurioses
...fällt dem Autofahrer auf, wenn er mit seinem Wagen durch die Hauptstraße fährt und dabei ganz zufällig einmal auf die Höhenmessung (hier: rot eingekreist) in seinem Navi blickt
1. Untertorkreisel
gefolgt vom Obertorkreisel:
Das Untertor ist folglich 9 (in Worten: NEUN!) Meter höher als das Obertor. Schon interessant...
Fotos: B.L.
*
1. Untertorkreisel
gefolgt vom Obertorkreisel:
Das Untertor ist folglich 9 (in Worten: NEUN!) Meter höher als das Obertor. Schon interessant...
Fotos: B.L.
*
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