Samstag, 7. Dezember 2013

"Sammeln" für den guten Zweck?

Und auch dies möchte ich nicht unerwähnt lassen:

Momentan sind die Alt-Kleidersammler wieder unterwegs.
In den Briefkästen finden sich Handzettel auf denen inständig darum gebeten wird, Kleidersäcke zu einem bestimmten Zeitpunkt an den Straßenrand zu stellen. Meist sind diese Handzettel so aufgebaut, dass man sich sicher ist, hier ein gutes Werk zu tun, weil die Altkleider sozialen Einrichtungen zugeführt werden.

Das ist ein Irrtum.
Der einzig "gute" Zweck ist der Gewinn von irgendwelchen kommerziellen Unternehmen.

Wenn Sie Bekleidung einem sozialen Zweck zuführen möchten, sollten Sie sich bei der "Bedarfshilfe" oder der "Caritas-Kleiderstube " melden. Das gleiche gilt übrigens für Möbel, Haushaltsgegenstände und/oder noch funktionsfähige Elektrogeräte!

Ebenso ist es bei den Kleidercontainern, die auf dem Stadtgebiet an etlichen Stellen verteilt stehen. Werden diese nicht ausdrücklich als Eigentum von Bedarfshilfe, Caritas, Rotes Kreuz bezeichnet, so sind es lediglich Sammelcontainer für irgendwelche dubiosen Unternehmen!

Freitag, 29. November 2013

Berichtigung!

Unter der Überschrift

"nach vorne denken.
mit dem Untertitel
"Ihr CDU-Ratsmitglied für den Wahlbezirk XXX"

ließ die Meckenheimer CDU kürzlich Flugblattwerbung in die Hausbriefkästen einwerfen.
(Dabei war es den Verteilern  wohl ziemlich egal, ob auf den Briefkästen stand "Keine Werbung einwerfen" oder nicht)

Das Thema lautete
"Es tut sich etwas in Merl-Steinbüchel".
Neben einigen sachlich-fachlichen Fehlern, die sich eingeschlichen haben und auf die ich an anderer Stelle eingehe*, lege ich Wert auf die folgende Feststellung:

Die Behauptung "Ihr CDU-Ratsmitglied für den Wahlbezirk..." ist nicht richtig.
Der Überzeichnende ist keinesfalls "MEIN" CDU-Ratsmitglied, da ich ihn weder gewählt habe noch jemals wählen werde.

Ich bitte höflich darum, dies in Zukunft durch den Satz "selbstverständlich nicht Berthold Lispels" kenntlich zu machen!

Besten Dank!


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* Beispielsweise hier: Fertig (auf den Link clicken)

...und am 1.Advent...





Treffpunkt Steinbüchel

Immer mehr entwickelt sich Gusto Pizzeria & Bistro an der Herold-Passage zum neuen Treffpunkt auf dem Steinbüchel. Der Besuch lohnt eigentlich meist, denn hier trifft man immer wieder einmal Nachbarn und Bekannte, - die man ja sonst im Haus oder auf der Straße ganz selten einmal sieht ;-)

Er kandidiert!

Soso.
Er kandidiert also wieder.
Der Mann, der alles kann.
Der große Retter.
Der Mann, der noch am späten Abend höchstpersönlich durch das Rathaus wandert, überall das Licht ausmacht und die Heizkörper reguliert.
Der Mann, der seinerzeit nahezu im Alleingang die so genannten "Meckenheimer Demokraten" vertrieben hat.
Der Mann, den bereits bei der letzten Wahl gerade einmal 25 Prozent aller Meckenheimer auf diesem Sessel sehen wollten.

Soll er doch. Kandidieren - meine ich...

Meine Stimme bekommt er nicht. 

Obwohl, oder auch: Gerade weil die lokalen Printmedien als eifrige Wahlhelfer darin wetteifern, seine großen Verdienste zu loben und ihn ins rechte Bild zu rücken.

Soll er kandidieren und danach kann er wieder ganz alleine eine Weltausstellung organisieren. Oder Briefmarken sammeln. Oder gemeinsam mit dem Klempner Modelleisenbahn spielen.


Schlecker?

Schade eigentlich um das schöne Ladenlokal in der Herold-Passage. Da jedoch nicht mit einer sehr kurzfristen Neu-Vermietung zu rechnen ist, wären die Eigentümer der Passage möglicherweise nicht schlecht beraten, wenn sie die Räumlichkeiten mit Jahresverträgen einer sozialen Einrichtung, wie bespielsweise der "Bedarfshilfe" oder der Caritas-Kleiderstube überließen. Denn finanziell dürfte es keinen großen Unterschied machen, ob der Laden leer steht und die Miete über Abschreibungen verechnet wird oder ob der Laden belegt ist und die Miete über Abschreibung/Spenden verrechnet wird. Optisch jedoch und für die Belebung der Passage wird es sehr wohl einen Unterschied bringen.

Fertig!

Jetzt ist die neue "Querungshilfe" an der Mittelstraße in Merl endlich fertiggestellt. Rund fünf Wochen durften sich hierfür die Anwohner durch den schlammigen Weg wühlen, aber egal: Die Meckenheimer Union rühmt den Innovationsgeist und die Weitsicht des Bürgermeisters, der die alte Ampel entfernen ließ und dabei eine "überwältigende Mehrheit" im Rat hinter sich hatte. Die CDU-Fraktion im Rat ist sogar der Meinung, "....dass mit dieser Maßnahme die Wünsche der Anwohner...optimal berücksichtigt wurden".  Hier haperts vermutlich mal wieder bei dem ein oder anderen Ratsmitglied mit dem Verständnis, denn "die Anwohner" wollten eine Instandsetzung und Reparatur der alten Ampel.  Möglicherweise jedoch sind gerade die Abge..., äh, Ratsherren S., S. und K. (besonders die ersteren, die lediglich aufgrund von Nachrücker-Regelungen und nicht kraft des Wählerwillens im Rat hocken dürfen) der Ansicht, dass der Wähler mit seinem Kreuzchen auf dem Zettel auch seinen Willen abgibt. Nun ja, sie werden im kommenden Jahr eines Besseren belehrt werden! Gewiss fragen sich einige Mitbürger, wie man die Kosten von etwa 30.000 Euro versteckt. 15.000 in den direkten städtischen Topf und noch einmal 15.000 über die Stadtwerke? Ist zwar im Grunde genommen die gleiche Kasse - jedoch zwei völlig verschiedene Schubladen, oder?